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Was sagen Experten zur Anwendung von CBD bei Morbus Crohn?

Morbus Crohn ist aktuell noch eine unheilbare Darmerkrankung. Es gibt verschiedene Wege die Autoimmunerkrankung zu behandeln. Über klassiche Medikamente der Schulmedizin einerseits. Seit einigen Jahren rückt aber auch immer verstärkter CBD Öl Gold Produkte in die Behandlungs Diskussion.

Gestörte Barrierefunktion im Darm

Wenn es zu einer Störung der Barrierefunktion im Darm kommt, kann auch das die Krankheit Morbus Crohn auslösen. Unser Darm muss die Nährstoffe durchlassen können, die unser Körper braucht, aber zeitgleich Krankheitserreger und Schadstoffe abwehren. Wenn dieses System nicht mehr funktioniert, redet man auch von einer Störung der Barrierefunktion im Darm.

 

Verändertes Mikrobiom im Darm

In unserem Darm gibt es verschiedene Mikroorganismen. Bei Patienten, die unter Morbus Crohn leiden, wurden manche Bakterien in einer erhöhten Menge aufgefunden. Genau dieser Keim war auch bei Rindern für die Paratuberkulose verantwortlich. Das ist eine Krankheit, die mehr oder weniger mit Morbus Crohn zu vergleichen ist. Forscher glauben also, dass diese bestimmten Bakterien bei Menschen die Krankheit Morbus Crohn auslösen können.

Allerdings wurde noch nicht geklärt, ob dieser Keim denn nun der Auslöser der Krankheit ist, oder doch nur ein weiteres Symptom und eine weitere Folge. In manchen Patienten wurde dieses Bakterium nicht in erhöhter Konzentration entdeckt, was weiter gegen diese Theorie spricht.

 

Äußere Faktoren bei Darmerkrankungen

Es gibt viele Umweltfaktoren, die die Krankheit auslösen und beeinflussen können. Dazu gehören der Stillstatus, die Hygiene, die Ernährung und auch das Rauchen. Es ist nachgewiesen, dass Rauchen das Risiko für Morbus Crohn erhöht.

 

Die Symptome bei Morbus Crohn

Hier sind die typischen Symptome von Morbus Crohn:

– Bauchschmerzen: Sie sind krampfartig und treten vor allem im rechten Unterbauch auf, können aber generell überall vorkommen.

– Durchfall: Wie schon erwähnt ist das ein sehr gängiges Symptom, das während eines Schubs oft auch mehrmals am Tag auftritt

– Gewichtsverlust: Dieser entsteht oft durch mangelnden Appetit. Manchmal aber auch durch die Angst, dass die Nahrung Bauchschmerzen auslöst. Zudem werden auch durch den Durchfall viele Nährstoffe ausgeschieden und die Betroffenen verlieren oft sehr schnell sehr viel Gewicht.

– Müdigkeit, Fieber: Das ist eine Folge der Entzündungen im Verdauungstrakt. Patienten werden müde und entwickeln manchmal auch zu hohe Temperaturen und bald darauf ein Fieber.

– Abszesse und Fisteln: Diese sind ebenfalls ein häufiges Symptom. Am gängigsten kommen sie im Analbereich vor. Dort werden sie dann als ein Warnzeichen für Morbus Crohn gesehen. 

– Mangelerscheinungen: Wie schon gesagt kommt es recht schnell zu Mangelerscheinungen, weil die Nährstoffe durch den Darm nicht mehr richtig aufgenommen werden können.

Davon abgesehen kann die Krankheit aber zu weiteren Komplikationen, Symptomen und Problemen führen. Die Symptome sind oft so schwer, dass die Betroffenen Depressionen oder Angstzustände entwickeln. Manchmal können auch Organe außerhalb der Verdauungsorgane betroffen sein. Das kann zu Nierensteinen, Blutarmut, Gallensteinen und weiteren Symptomen führen, die alle nicht zu den typischen Merkmalen gehören.

 

Die Behandlung von Morbus Crohn

Da Morbus Crohn nicht final behandelt und somit geheilt werden kann, geht es bei einer Behandlung vor allem darum, die Symptome so gut wie möglich zu beseitigen und dem Patienten somit Milderung zu verschaffen. Die Linderung der Entzündung steht im Vordergrund. 

Vor allem wird also mit entzündungshemmenden Medikamenten gearbeitet. Bei Bedarf werden dann noch weitere Mittel, zum Beispiel gegen Symptome wie Durchfall, verabreicht.

Kortison wird beispielsweise dann verabreicht, wenn der Patient einen akuten Krankheitsschub durchlebt. Das kann dann mehrere Monate andauern. Allerdings raten Experten hiervon ab, weil die Nebenwirkungen oft zu schwerwiegend ausfallen können, wenn die Behandlung so lange andauert. Bei milden Krankheitsverläufen wird das Mittel Mesalazin eingesetzt, das die Symptome etwas weniger eindämmt, aber dafür wesentlich besser zu vertragen ist.

Immunsuppressiva dienen der Langzeitbehandlung bei Morbus Crohn. Sie fahren die Aktivität des Immunsystems herunter. Außerdem werden oft Biologika eingesetzt, wenn es sich um einen besonders schweren Krankheitsverlauf handelt und das Kortison nicht genug ist. Meist werden Immunsuppressiva dann ebenfalls weggelassen, weil die Biologika vor allem für eine Langzeitbehandlung gedacht sind. Manchmal werden beide Mittel aber miteinander kombiniert, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Ansonsten können Antibiotika gegen die Abszesse und Fisteln gegeben werden, Loperamid gegen Durchfall und Nährstofflösungen bei Mangelerscheinungen.

Manchmal muss man auch zur Operation greifen. Zum Beispiel dann, wenn es zu Komplikationen wie einem Darmdurchbruch kommt, oder wenn schwere Darmblutungen entstehen. Manchmal müssen auch die Abszesse und Fisteln operativ versorgt werden.

Innerhalb von fünfzehn Jahren müssen sich etwa 70 Prozent der Betroffenen einer Operation unterziehen. Das ist eine beachtliche Zahl und nicht zu unterschätzen.

Fazit: Morbus Crohn bleibt vermutlich eine ganze Weile noch eine schwere und unheilbare Darmerkrankung. Immerhin bleibt sie aber auch im Normalfall behandelbar. Zum Beipsiel mit Medikamenten der Schulmedizin oder auch mit CBD Öl Vollspektrum Produkten.

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