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Im Darknet sind Milliarden von Zugangsdaten zu finden

Vielleicht hatten Sie selbst schon einmal Probleme mit gestohlenen Zugangsdaten. Jemand hat sich beispielsweise über Ihren Account eingeloggt und die Möglichkeit genutzt, um irgendwelche zwielichtigen Aktionen zu starten. Leider ist das keine Seltenheit, denn Milliarden von Zugangsdaten sind im Darknet erhältlich. Jene werden wie ein paar Socken auf bestimmten Marktplätzen gehandelt und können von Kriminellen für wenige Euro gekauft werden.

 

Aufgepasst im Internet!

Geben Sie irgendwelche persönlichen Daten von Ihnen ein, wie Nutzername, Passwort oder sogar Bankdaten, könnten jene auch in die Hände von Kriminellen gelangen. Nach aktuellen Berechnungen befinden sich rund 15 Milliarden Zugangsdaten im Netz, die von Kriminellen gekauft werden können. Aus diesem Grund müssen Sie sich schützen. Das fängt schon bei der Wahl Ihres Passworts an, denn es sollte aus verschiedenen Zahlen, großen und kleinen Buchstaben sowie Zeichen bestehen. Je wechselhafter und undurchsichtiger, desto schwerer fällt es Ihren Account zu hacken. Aber auch Phishing-Mails sind leider keine Seltenheit. Solche Mails, welche anmuten, als würden sie von bekannten Firmen oder Banken verschickt werden. Klicken Sie nun auf den Link und/oder geben Ihre Daten ein, sind Sie jene los. Insofern müssen Sie bei jeder E-Mail vorsichtig sein, welche irgendwelche Daten von Ihnen verlangt. Eine beliebte Masche ist, dass in der Phishing-Mail angegeben wird, dass sich jemand in Ihren Account eingeloggt hat und Sie nun das Passwort ändern sollten. Tun Sie das über den Link in der E-Mail, sind Sie in Gefahr.

 

15 Milliarden Zugangsdaten

Das Sicherheitsunternehmen Digital Shadows hat einen Bericht verfasst, in dem wiedergegeben wurde, dass aktuell etwa 15 Milliarden Zugangsdaten im Darknet zum Verkauf stehen. Es handelt sich dabei um Zugangsdaten aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie von Shoppingseiten, Online-Banking oder auch sozialen Netzwerken. Was das Darknet ist? Es handelt sich um einen Teil des Internets, welches Sie mit der herkömmlichen Suchmaschine nicht erreichen können. Im Grunde handelt es sich um die dunkle Seite des Internets, wo alle kriminellen Dinge ablaufen. So auch der Verkauf von Nutzerdaten, wobei jene nicht einmal viel kosten. Die Login-Daten erhalten Sie schon für durchschnittlich 14 Euro, wobei die Login-Daten zu Finanzdienstleistungen ein wenig teuer sind, etwa 63 Euro. Für weniger als zehn Euro können Sie aber auch ein Konto erwerben, um auf verschiedene Streamingdienste zuzugreifen. Im besten Fall untersuchen Sie auf Webseiten wie „Have I been pwned“, ob Ihre E-Mail-Adresse gehackt wurde. Außerdem sollten Sie es vermeiden, ein Passwort für alle Seiten zu nutzen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, wenn Sie die Passwörter regelmäßig wechseln, raten die Nau News.